Fame Black Girl vom Worblinger Hard

 "NARNIA"

04-10-2020


   


Diese Zuckermaus war nicht wirklich geplant - umso glücklicher sind wir, dass sie in unserer Familie gelandet ist und unser kleines Rudel mit ihrem Charme und ihrem Arbeitseifer so toll ergänzt.

Warum sie bei uns gelandet ist, könnt ihr am Seitenende nachlesen, im Artikel "LIEBE AUF UMWEGEN" - was eine sehr bewegende Zeit für mich war...




Narnias aktuelle Infoseite 


Narnia & Aykendu's You-Tube Seite


Prüfungen:

  • OBEDIENCE: 
    •  ÖPO - BH (= companion dog)
    •  BGH-1 ("sehr gut" im Alter von 14 Monate!!!) 
    •  Obedience Beginner ("vorzüglich" im Alter von 19 Monate!!!)
  • HÜTEN: 
    • NHAT (= 12 Monate Instinkttest mit "vorzüglich")
    • HWT  ( 12 1/2 Monate Herding Working Test "Sehr Gut")
  • Dog Dance & JAD (= Jump and Dance) 
    • noch keine

  • BEARDED COLLIE TEST : noch keine 

 

Gesundheits Tests:   

  • CEA-Gen-free


Stammbaum: 

Ausstellungsergebnisse:  

  • Jugendklasse: V-3, 1x SG-3, 1x SG-4

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Liebe auf Umwegen.

Ob ich spontan bin? Definitiv! Ob ich planen kann? Definitiv NICHT! Ob es mich daher also wundert, dass alles so gekommen ist, wie es gekommen ist, noch dazu wo es mir all meine Freunde prophezeit haben? Hmmm – vielleicht ja, vielleicht nein, aber entscheidet selbst...

Als mir meine Freundin aus Slowenien im Oktober mitgeteilt hat, dass sie einen Beardie aus Deutschland bekommt, habe ich mich so sehr für sie gefreut, alle Fotos im Netz gemeinsam mit ihr angesehen und den Tag der Abholung ebenso entgegengefiebert. 

Dann kam plötzlich der Tag X, an dem mir meine Freundin mitgeteilt hat, dass sie Narnia – so hatte sie die kleine Maus getauft – momentan nicht abholen kann, da coronabedingt ein Lockdown in Kraft getreten sei, welcher ihr selbst das Ausreisen aus ihrem eigenen Bezirk unmöglich macht. 

Als dann noch die Züchterin meinte, dass sie bereits 3 Welpen länger behalten muss, da die ebenfalls in Länder gehen in denen eine Abholung bereits unmöglich wäre und sie keinen vierten behalten kann, war mir natürlich klar: Wir holen Narnia!!! Denn die ein bis zwei Wochen kann sie ruhig bei uns bleiben...

Narnia hat im Sturm nicht nur Aykenu‘s Herz erobert (unser Beardie-Rüde, der nur 6 Wochen älter ist), sondern dieses bezaubernde kleine Wesen hat auch von Anfang an ihr Bestes gegeben um mir zu gefallen! Sie war immer an meiner Seite, und da Narnia ja als Rettungshund ausgebildet werden soll, hatte ich auch einen Trainingsplan bekommen was ich spielerisch mit ihr aufbauen kann! Es versteht sich von selbst, dass ich sie auch an meine Schafherde gelassen und ihr ein paar Tricks beigebracht habe und so wuchsen wir von Tag zu Tag enger zusammen. 

Täglich plagte mich mein schlechtes Gewissen: Sie ist so aufgeschlossen, unbefangen und glücklich und in wenigen Wochen würden wir ihr das alles – alles, was sie ihn ihrem kurzen Leben kennen und lieben gelernt hatte nehmen! Wie traurig. Wie schrecklich und gemein. Und während ich die Tränen unterdrücke, beobachte ich sie, sie läuft nichtsahnend ausgelassen neben Aykendu im Innenhof umher. Sie weiß nicht, dass sich von einen Tag am anderen alles komplett für sie ändert, sie einfach hergegeben wird, als würde sie nicht gewollt werden... Während ich weitergrüble kuschelt sie mit einer meiner Katzen, die sich vertrauensvoll an sie schmiegt.

Ständig wurde der Abholtermin verschoben. Zuerst vor Weihnachten, dann in den Weihnachtsferien, Anfang Jänner – oder doch eher Ende...  aus Spaß habe ich zu meiner Freundin gesagt, dass wenn Narnia 6 Monate alt ist, ich sie nicht mehr hergebe...  

Das war am 04. April der Fall. Meine Freundin hat sämtliche Papiere auf mich umändern lassen. Wir sind noch immer sehr gute Freunde. Sie hat verstanden, dass ich Narnia nicht von Aykendu trennen, sie aus ihrer gewohnten Umgebung reißen kann. Sie hat auch verstanden, dass ich mich in die Kleine verliebt habe und dass unser kleines Rudel sehr traurig wären, hätten wir einander nicht mehr! 

Ich bin glücklich. Ich könnte weinen vor Glück wenn ich die beiden beobachte. Jeden einzelnen Tag. Zwei entzückenden, glückliche Hundekinder, die miteinander spielen, kuscheln und toben und keine Ahnung haben, dass nur der Umstand „ständig-verlängerter-Lockdown“ es ihnen erst ermöglicht hat zusammenzubleiben! 

Wer hätte das gedacht, aber so hat Corona doch wirklich auch einmal etwas Positives bewirkt: Eine unzertrennliche Freundschaft für’s Leben, die sich in einer anderen Situation nie hätte entwickelt können!

Happy End.

Gerlinde Krachler




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